Unser System - Ihr Design
Während wir bei der Entwicklung von Goobi für die Produktionsschicht und deren Bedienung von Beginn an ein klares Konzept vor Augen hatten, war das Ziel für die Präsentationsebene ein anderes: das Goobi-System soll sich zurücknehmen und dem jeweiligen Design der Einrichtung unterordnen.
Suche, Browsen der Kollektionen und Anzeige der Digitalisate sollen keine Fremdkörper in Ihrer Seite bilden sondern sich deren Erscheinungsbild unterordnen. Zwar liefern wir ein funktionales Template mit, das frei genutzt werden kann - aber erst durch eine Anpassung an das eigene Corporate Design wird die digitale Kollektion zu einem Aushängeschild Ihrer Einrichtung.
Das Ergebnis sind sehr unterschiedliche Ansätze, wie sich Goobi für die Nutzerinnen und Nutzer schließlich anfühlen soll - und alle haben ihre Berechtigung.
Auf der technischen Ebene bauen wir hier auf den "Marktführer" der open source Content Management Systeme: TYPO3. Da viele Bibliotheken derzeit auch ihre normalen Seiten auf dieses System migrieren, steht das in den Häusern aufgebaute Know-how auch für Goobi nachhaltig zur Verfügung.
Uns interessiert hierbei die Meinung der Nutzer: welche der oben verlinkten Bedienkonzepte finden Sie gut, was sollten wir lieber anders machen?
Goobi - sind das nicht nur Göttingen und Dresden?
Nein, sind es zum Glück nicht. Goobi wird mittlerweile von einer ganzen Reihe an Einrichtungen genutzt, und viele evaluieren derzeit ob unser System in ihre Infrastruktur passt. Diese Karte gibt einen aktuellen Überblick über die konkret nutzenden (grün) und prüfenden (blau) Einrichtungen:
Goobi auf einer größeren Karte anzeigen
Haben wir einen Standort auf der Karte übersehen? Haben Sie Goobi bei sich installiert? Bitte sagen Sie uns hier Bescheid!
Frohe Weihnachten!
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und wie jedes Jahr habe ich das Gefühl, am Ende fehlten ein paar Wochen. Vieles ist leider wieder einmal liegen geblieben, anderes hat länger gedauert als abzusehen war. Die neue Goobi-Präsentationsschicht ist eines dieser Dinge. Im Rahmen des laufenden DFG-Projekts Diensteportal Digitalisierung entwickeln die SUB Göttingen und die SLUB Dresden gemeinschaftlich die Digitalisierungssuite Goobi weiter. Während so in Göttingen kontinuierlich an Goobi.Production gearbeitet wird, habe ich mir in den Dresden das Ziel gesetzt, die Präsentationsschicht Goobi.Presentation zu entwickeln.[mehr]
Was bedeutet eigentlich "Goobi"?
Die aktuelle Text-/Bildmarke "Goobi" hat viele Väter und mindestens eine Mutter. In der Frühphase des Projektes hörte Goobi noch auf den klangvollen Namen "Steffen's Tool" - benannt nach dem damaligen Kernentwickler und jetzigem Geschäftsführer der Supportfirma intranda, Steffen Hankiewicz.
Aus meiner Projektleiterzeit von Stud.IP habe ich mitgenommen, dass ein wenig corporate design noch keinem Projekt geschadet hat: es musste also ein vernünftiger Name her.
Eine sechsmonatige Brainstorming-Phase brachte keine befriedigenden Ergebnisse. Ich selbst war für den Namen "eLaborate": das klang angenehm nach "elaboriert" und weltmännisch. Markus Enders, damals technologischer Koordinator des GDZ, sah das anders. Es folgte - dem öffentlichen Dienst angemessen - eine basidemokratische Abstimmung.
Meine Mitarbeiter wollten es anders: aus der Abstimmung ging "Goobi" als klarer Sieger hervor. Der Name wurde von Martin Liebetruth - Leiter der Sonderdigitalisierung des GDZ (u.a.: Gutenbergbibel) eingereicht und folgte wohl eher dem Ansatz "wir haben so lange gesucht, jetzt nehmen wir irgendetwas".
Mit dem ironischen Potenzial des Namens konnte ich mich dann doch arrangieren (Wüstenregion), und das doppelte "oo" erinnert angenehm an Google. Von Caren Schweder, Leiterin der DigiZeitschriften-Geschäftsstelle, hatte ich noch ihren PR-Slogan im Ohr - gesprochen im Tonfall des StarTrek-Intros: "DigiZeit - unendliche Seiten." Das fand ich ziemlich amüsant, auch wenn es nie offizieller Teil der DigiZeitschriften-CI wurde. Aber das Unendlichkeitszeichen wurde so fester Bestandteil des Logos, das zunächst in einer ebenfalls ironisch gemeinten Web 2.0 Anmutung daherkam:
Mit der Bedeutung des Projektes stiegen die Ansprüche - es wurde eine weitere Phase der Logofindung eingeläutet. Einzige Vorgabe war, das Unendlichkeitszeichen zu integrieren. Mit einigem Abstand hat sich ein Entwurf des jetzigen Produktionsleiters des GDZ - Rolf Röper - durchgesetzt. Es lehnt sich ein wenig an YouTube an:
Das grundlegende Design und Layout von Goobi - etwa dieses Blogs - geht dann wiederum auf Thomas Jung zurück, einen unter anderem für die SLUB Dresden arbeitenden Designer. Sein Entwurf für diese Homepage ist mittlerweile eineinhalb Jahre alt, wirkt aber auf mich immer noch so, als hätte er sich direkt aus dem Jahr 2050 materialisiert.
Bleibt die Frage zu klären: "was bedeutet denn nun Goobi?". Eine zeitlang haben wir es als Akronym für "Göttingen Online OBjekts lIbrary" angepriesen. Ersichtlich war diese Auflösung wenig eingängig, und so sagen wir heute: "Goobi" bedeutet gar nichts - es ist einfach ein hübsches Wort für eine hübsche Idee.
Willkommen im Goobi-Blog!
Firmenblogs haben immer ein "Geschmäckle", wie die Schwaben sagen. Nun ist "Goobi" zum Glück keine Firma - sondern eine Idee. Die Idee davon, dass Bibliotheken Software für ihre entstehenden digitalen Bibliotheken selbst entwickeln und vernetzt nutzen sollten.
Diese Idee haben wir in ein open source-Softwarekonzept gegossen - an dem seit längerem auch kommerzielle Firmen beteiligt sind. Um Letzere soll es in diesem Blog aber weniger gehen. Was wir suchen ist ein lebendiger Kontakt zu unseren Nutzern und Betreibern, die Interesse an Goobi haben.
In diesem Blog wollen wir Sie in aktuelle Planungen blicken lassen und auf Neuheiten hinweisen. Insbesondere aber wollen wir eines: Ihre Meinung hören!